So überstehen Sie die Trotzphase Ihres Kindes

Kommen Kinder im Alter von etwa zwei Jahren ins Trotzalter, beginnt für die Eltern eine schwere Zeit. Wenn die Kleinen plötzlich einen eigenen Willen entwickeln und ständig nur „nein“ sagen, egal, was man von ihnen will, außerdem zwischendurch zu brüllen beginnen, wenn sie ihren „Dickschädel“ nicht durchsetzen können, stößt man oft an seine Grenzen. Jetzt entbrennt ein regelrechter Machtkampf zwischen Mutter, Vater und Kind und es gewinnt der, der den längeren Atem hat.

Verstehen lernen, was in der Trotzphase geschieht

Zuerst einmal müssen Sie verstehen lernen, warum Ihr sonst so freundliches, liebes und sanftmütiges Kind plötzlich permanent rebelliert. Mit einem Mal lehnt es Ihre Hilfe beim Haare Kämmen ab, es verweigert jeden zärtlichen Kontakt und will mit einem Mal seinen Lieblingsbrei nicht mehr essen. Natürlich fragt man sich, was hinter diesem „seltsamen Verhalten“ steckt, doch das ist einfach erklärt:

Ihr Nachwuchs wird selbstbewusst, entdeckt, wie es ist, selbst Entscheidungen zu treffen und lernt, beharrlich ein Ziel zu verfolgen. Es bildet seine soziale Intelligenz aus, nabelt sich dabei zum ersten Mal von den Eltern ab und entwickelt seine Ich-Stärke, die sehr wichtig für seine weitere Entwicklung ist. Zum Trost sei gesagt: Kinder rebellieren nur gegen die Menschen, bei welchen sie sich geborgen und sicher fühlen, was bedeutet, dass die Eltern-Kind-Bindung gesund ist. Außerdem will Ihr Sprössling sie mit seinem Benehmen ganz gewiss nicht ärgern, dessen sollte man sich immer bewusst sein.

Wie man mit einem kleinen „Dickschädel“ umgeht

Trotz aller Grenzen und Regeln darf man Kinder in diesem Alter keinesfalls ständig ausbremsen und muss sie gewisse Dinge auch ausprobieren und dabei Fehler machen lassen. Wenn Sie immer nur „nein“ sagen, verhalten Sie sich erstens genauso wir Ihr Sprössling, zweitens halten Sie das Selbstwertgefühl Ihres Nachwuchses klein, da das Kind Bestätigung fast ausschließlich aus Erfolgen zieht, die es selbst durchgesetzt hat. Als Mutter oder Vater neigt man dazu, immer nur zu sehen, was passieren könnte, wenn sich „sein Baby“ verselbstständigt, anstatt zu erkennen, was seine Tochter oder sein Sohn schon alles alleine kann.

Sie sollten sich daher bemühen, Ihre Ängste nicht auf Ihren Nachwuchs zu übertragen und ihm ausreichend Freiheiten zu lassen. Jedes Kind entwickelt instinktiv die richtige Strategie zur Eroberung der Welt: Versuch und Irrtum! Diese Experimentierfreudigkeit muss von den Eltern unterstützt werden, Grenzen sollten nur dann gezogen werden, wenn das angestrebte Unterfangen riskant für die Kleinen wird. Nach dem lautstarken Protest, der garantiert folgen wird, ist es wichtig, dass man dem Kind zu erklären versucht, warum es das jetzt nicht darf oder jenes nicht haben kann.
Und zuletzt: Auch das Trotzalter geht vorüber!

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3 Comments

  1. Catherine 9. Juni 2012 at 15:38 - Reply

    In den Krisen des Menschen, ob jung ob alt, handelt sich immer wieder um das Thema Loslassen. Wir sollte respektvoll mit Menschen in dieser Phase umgehen.Die Krisen werden nur belächelt wenn man selbst nicht drinnen steckt. Ich halte dies für mehr als bedeutungsvoll.

  2. fotoshooting für männer 8. Januar 2013 at 17:17 - Reply

    Einen toller blog habt ihr hier.. Tausend Dank!! Auch euer Webdesign ist echt stark. Freue mich ganz sicher sehr viel mehr zu lesen.

  3. Ado 22. Januar 2013 at 13:54 - Reply

    oh, habe was nutzliches gelernt, habe eine kleine Tochter und jetzt fängt die an mit der Trotzphase an.

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